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Florence Hervé

Meine neuesten Bücher

WIR FRAUEN Kalender 2017

Im Frauenkalender 2017 finden sich Porträts von bemerkenswerten Frauen ebenso wie Texte zu Care-Arbeit, Gewalt, Widerstand, Migration oder Flucht. Erinnert wird an Frauenrechtlerinnen, Schriftstellerinnen, Musikerinnen, Malerinnen, Schauspielerinnen, Wissenschaftlerinnen und Politikerinnen aus aller Welt – allesamt geboren vor 100 Jahren.

Darunter Charlotte Salomon und Margarete Mitscherlich. Auf das Jahr 1917 blicken wir auch mit Briefen von Käthe Kollwitz, Clara Zetkin und Rosa Luxemburg zurück. Fotografinnen und ihren Selbstporträts ist diesmal das »Kleine Lexikon« gewidmet – Künstlerinnen, die das eigene Ich zum Kunstwerk machen. Wie in jedem Jahr erinnert eine »Kleine Chronik« an wichtige Ereignisse in der Geschichte der Frauenbewegung, die feministischen »Darlinks« begleiten durchs WorldWideWeb, im Anhang finden sich Adressen und praktische Übersichten. Und nicht zuletzt: schöne Fotografien und Bilder, lustige Karikaturen, kluge Sprüche und Gedichte.

Florence Hervé, *1944, promovierte Germanistin. Journalistin, Dozentin, Autorin. Zahlreiche Veröffentlichungen zu frauenpolitischen und historischen Themen.

Melanie Stitz, *1971, Redakteurin der Zeitschrift »Wir Frauen«, ist tätig in der politischen Bildung.

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Natzweiler-Struthof. Ein deutsches Konzentrationslager in Frankreich / Un camp de concentration allemand en France

Florence Hervé / Martin Graf

Weitgehend unbekannt ist, dass es auch im von der Wehrmacht besetzten Frankreich ein deutsches Konzentrationslager gab: Das im Elsass gelegene Natzweiler-Struthof, ein Ort grausamer Verbrechen, der zugleich Führungszentrum für Nebenlager und Außenkommandos vor allem in Südwestdeutschland war.

Zehntausende rassisch und politisch verfolgte Nazigegner und Widerstandskämpfer aus vielen Ländern Europas wurden in diesem Lagerkomplex gequält und durch Zwangsarbeit brutal ausgebeutet, 22.000 von ihnen wurden ermordet. Das durchgängig zweisprachige (deutsch / französisch) Buch stellt das Lagersystem dar und erklärt dessen Besonderheiten. Außerdem enthält es zahlreiche eindrucksvolle Fotografien von Martin Graf – neben Augenzeugenberichten von Überlebenden sowie künstlerischen Zeichnungen und literarischen Texten, so etwa von Tomi Ungerer, Bernhard Schlink oder der Komponistin, Sängerin und Schriftstellerin Sylvie Reff.

Paperback, 144 Seiten, ca. 60 Abb. u. s/w Fotos ISBN 978-3-89438-597-2 19,90 EUR

Pressestimmen

„Das einzige deutsche KZ im annektierten Elsass verfügte über 70 Nebenlager, angebunden an die deutsche Rüstungsindustrie…Nachzulesen sind zudem Augenzeugenberichte, die Bilanz der – wenigen – Strafverfahren gegen die Täter, Eindrücke von der Gedenkstätte sowie literarische Beiträge von Schriftstellern du Dichtern. Diese eröffnen einen zusätzlichen, zivileren Zugang zum schweren Thema.“ Junge welt vom 22.2.2016

„Das in Deutsch und Französisch verfasste Buch stellt das Lagersystem dar und erklärt dessen Besonderheiten.“ Hessische Niedersächsische Allgemeine vom 26.1.2016

Oradour-Geschichte eines Massakers / Histoire d’un massacre

Florence Hervé (Hg.)
Martin Graf: Fotografien

Am 10. Juni 1944 blieb in Oradour-sur-Glane die Zeit stehen. Das ruhige Dorf im nordwestlichen Zentralmassiv Frankreichs wurde von der SS-Panzerdivision ‚Das Reich‘ in Schutt und Asche gelegt. 642 Menschen wurden erschossen, verbrannt – in ihrer Mehrzahl Frauen und Kinder.

Der Bildtextband informiert über das Geschehen, das Massaker von Oradour und die Erhängungen in Tulle einen Tag zuvor, über die unzureichende juristische Aufarbeitung der Verbrechen, die Prozesse von Bordeaux und das Versagen der bundesdeutschen Justiz. In ihren Augenzeugenberichten beschreiben Überlebende den Ablauf der Gräueltaten.

Der Blick namhafter Künstler/innen und Schriftsteller/innen auf den Schrecken von Oradour findet seinen Ausdruck in Gedichten und Zeichnungen. Die Gedenkstätte von Oradour wird vorgestellt, über die Zukunft des Gedenkens im europäischen Zusammenhang wird informiert.

Eine besondere Bedeutung kommt den im Bildteil gebündelten, eindrucksvollen und aussagekräftigen Fotos zu.
Eine kleine Chronik und Literaturhinweise ergänzen den zweisprachigen Band.

PapyRossa Verlag Köln 2014

Oradour- Buchvorstellung am 29. Juli 2014 in Dortmund

Pressestimmen

„Mit dem empfehlenswerten Buch über Ortadour-sur-Glane wollen die Herausgeberin und der Photograph Martin Graf über die Verbrechen des 20. Jahrhunderts informieren und zu einem friedlichen Zusammenleben der Völker beitragen.“ Dr. Christiane Goldenstedt in hagalil Juni 2015

„Indem es gegen den verordneten Zeitgeist steht, widersteht es ihm und wird zu einem papiernen Meilenstein des Erinnerns, der Mahnung und des Nie-Wieder-Postulats…Das Oradour-Buch dokumentiert, was geschehen ist, liefert den O-Ton der Überlebenden und bildet zudem den literarischen und dichterischen Umgang mit dem Schrecken ab. Es faßt Geschichte in Bilder – visuell und in den Köpfen der Leser.“ Junge welt, 20.6.2015

„Mit ihrem jüngst publizierten Buch leisten Florence Hervé und Martin Graf einen wichtigen Beitrag, damit Oradour auch in Deutschland bekannter wird…Eindrucksvolle Aufnahmen… Dazu bieten Florence Hervé und andere Autoren kurz und prägnant gehaltene Informationen sowie ebenso beeindruckende Berichte Überlebender.“

Militärgeschichte – Zeitschrift für historische Bildung. 4/2014 „Das faktenreiche Buch ist eine hervorragende Grundlage für eine antifaschistische internationale Erinnerungsarbeit von unten, die Täter, Ursachen und Zusammenhänge klar benennen, und die, wie es die Herausgeberin in ihrer Einleitung ausdrückt, ein Gedenken an die Vergangenheit mit einem ‚Nachdenken über die Gegenwart‘ und einem ‚Denken in die Zukunft‘ verbinden“. Informationen November 2014

„Das Oradour-Buch dokumentiert, was geschehen ist, liefert den O-Ton der Überlebenden und bildet zudem den literarischen und dichterischen Umgang mit dem Schrecken ab – mit Texten von Louis Aragon, André Besson, Madeleine Riffaud, Vercors. Es faßt Geschichte in Bilder – visuell und in den Köpfen der Leser.“ Junge welt vom 30.6.2014

„Klar wie selten wird die Unfassbarkeit der Gewalt in den Texten deutlich.“ Terz, Juni 2014